Ich bin gestern nach Berlin gefahren zu der deutschen Niederlassung der französischen Harfenbauer “Camac”. Ich hatte schon etwas im Kopf, ich wollte so gerne die verbreiterte Clio oder die Schola, aber dann war alles ganz anders. Statt der kleinen, 170 cm großen Clio in schwarz habe ich mich in den Klang und das Aussehen einer anderen verliebt: Athéna. Ausgerechnet in Kirsche, wo ich immer dachte, wer kam auf die Idee, Harfen in kirsche zu machen? Das ist ja wie “Eiche rusitkal”! Und dann auch noch ein gerader Körper. Für mich mußten Harfen immer bauchig sein. Aber der Verkaufsleiter hat dann beide nebeneinander gespielt, und ich habe gehört, daß durch den großen, breiten Resonanzkörper die Klänger verschwimmen. Die gerade Harfe klingt klarer und strukturierter.
Und  nun ist es die geworden. Sie ist ein Traum! Ich habe es tatsächlich gemacht. Ich habe sie gekauft, das heißt angezahlt. Geliefert bekomme ich sie erst in vier Wochen. So lange muß ich noch warten, wie furchtbar.

Aber ich habe neue Inspiration und mich gleich an meine Troubi gesetzt. Ich habe Technik, Technik, Technik geübt, und die Pavane von B. Andres. Ich hatte einen richtigen Höhenflug, es klappte alles ganz wunderbar!

Hier ist mein gutes Stück: